Barrierefreiheit ist dauerhafte Aufgabe

Sozialministerin Stefanie Drese hat anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen dauerhafte Anstrengungen für eine inklusive Gesellschaft gefordert.

„Menschen mit Behinderungen müssen in die Lage versetzt werden, uneingeschränkt am
gesellschaftlichen Leben teilzunehmen“,

sagte Drese am Samstag auf einer Festveranstaltung des Allgemeinen Behindertenverbandes MV in Neubrandenburg.
Als Beispiel nannte Drese die Erreichbarkeit von Arztpraxen für Menschen mit Behinderungen.

„Fast die Hälfte der Praxen im Land ist rollstuhlgerecht. Aber Barrierefreiheit bedeutet mehr. Es gilt zum Beispiel auch, auf die Bedürfnisse der Menschen mit Seh- oder Hörbehinderungen einzugehen. Barrierefreiheit ist kein Projekt, das irgendwann abgeschlossen ist, sondern eine dauerhafte Aufgabe, deren Umsetzung immer wieder überprüft werden muss.“

Die Landesregierung hat sich für die Jahre 2016 bis 2021 das Ziel gesetzt, die Barrierefreiheit im Land weiter auszubauen. Beispielhaft zu nennen ist hier der Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs durch barrierefreie Zubringerdienste im ländlichen Raum und die Schaffung eines altersgerechten und barrierefreien Wohnumfeldes als Schwerpunkt in der Städtebau- und Wohnraumförderung.
„Erfreulicherweise hat sich das Bewusstsein für Barrierefreiheit in der Gesellschaft in den letzten Jahren weiter verstärkt. Dennoch haben wir hier noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten. Die Landesregierung räumt dieser Aufgabe nicht nur im
Landesbehindertengleichstellungsgesetz und im Maßnahmeplan zur Umsetzung der UNBehindertenrechtskonvention einen hohen Stellenwert ein“, so Drese.

Schwerin, 3. Dezember 2016
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